Fachwissen für digitale Entscheidungen
Wo hilft KI im Vertrieb tatsächlich?
Kurzantwort
Wo der Nutzen liegt
Nachbereitung. Nach dem Termin drei Sätze diktieren, das Modell macht daraus eine strukturierte Notiz mit nächstem Schritt. Das erhöht vor allem die Quote der überhaupt dokumentierten Gespräche.
Vorbereitung. Alles, was zum Kunden bekannt ist, auf einer Seite: letzte Gespräche, offene Angebote, Reklamationen, Umsatzentwicklung.
Antwortentwürfe. Auf Standardanfragen, zur Freigabe.
Recherche. Was macht dieses Unternehmen, wer sind die Ansprechpartner.
Was nicht funktioniert
Automatisch erzeugte Akquise-Nachrichten. Empfänger erkennen sie, und die Antwortquote ist entsprechend. Ausserdem rechtlich heikel: Werbe-E-Mails an Unternehmen ohne Einwilligung sind nach § 7 UWG grundsätzlich unzulässig.
Abschlussprognosen bei kleinen Datenmengen – siehe eigener Beitrag.
Preisentscheidungen. Gehören zu Menschen.
Der grösste tatsächliche Hebel
Die Dokumentationsquote. Vertrieb dokumentiert ungern, weil es Zeit kostet. Wenn ein gesprochener Satz nach dem Termin genügt, steigt die Quote deutlich – und damit die Qualität aller Auswertungen.
Realistisch bleiben
KI verkauft nichts. Sie nimmt Arbeit ab, die vom Verkaufen abhält. Wer sich davon mehr Abschlüsse verspricht, wird enttäuscht; wer sich mehr Zeit für Kunden verspricht, bekommt sie.
Kernfakten
- Grösster Hebel
- Höhere Dokumentationsquote
- Nicht geeignet
- Automatische Akquise-Nachrichten (§ 7 UWG)
Quellen
Alle externen Angaben nachvollziehbar belegt.-
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Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) Bundesministerium der Justiz