Frage Nachvollziehbar belegt

Fachwissen für digitale Entscheidungen

Cloud oder eigener Server – was passt für uns?

Kurzantwort

Für die meisten Unternehmen die Cloud: schneller startklar, keine Investition, Ausfallsicherheit inklusive. Ein eigener Server lohnt sich, wenn rechtliche Vorgaben es verlangen, sehr hohe und gleichmässige Last besteht oder bereits ein Rechenzentrum vorhanden ist. Die Kostenfrage entscheidet seltener als gedacht.

Cloud

Dafür: In Stunden startklar, keine Anschaffung, Skalierung nach Bedarf, Ausfallsicherheit und Backups im Preis, Sicherheitsaktualisierungen der Grundsysteme übernimmt der Anbieter.

Dagegen: Laufende Kosten dauerhaft, Abhängigkeit vom Anbieter, Daten liegen bei einem Dritten – was einen Auftragsverarbeitungsvertrag erfordert.

Eigener Server

Dafür: Volle Kontrolle, Daten im Haus, bei sehr hoher gleichmässiger Last günstiger.

Dagegen: Anschaffung, Raum, Strom, Kühlung, jemand muss ihn betreuen, Ausfallsicherheit muss selbst gebaut werden.

Was oft übersehen wird

Ein eigener Server ist nur dann wirklich sicherer, wenn ihn jemand pflegt. Ein Server im Keller, dessen Aktualisierungen seit zwei Jahren niemand eingespielt hat, ist unsicherer als jede Cloud.

Der Mittelweg

Ein gemieteter Server bei einem Anbieter in Deutschland oder der Schweiz. Die Daten liegen im gewünschten Rechtsraum, die Hardware muss niemand kaufen. Datenschutzrechtlich fast so gut wie eigene Hardware, betrieblich deutlich einfacher.

Wo wir hosten

Bei Infomaniak in der Schweiz. Auf Wunsch sind andere Standorte möglich – diese Frage sollte vor Projektbeginn geklärt sein, weil sie die Architektur beeinflusst.

Kernfakten

Für die meisten
Cloud oder gemieteter Server im gewünschten Rechtsraum
Eigener Server nur, wenn
jemand ihn dauerhaft pflegt

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