Fachwissen für digitale Entscheidungen
Was ist eine Datenbank – einfach erklärt?
Kurzantwort
Was eine Datenbank leistet
- Gleichzeitiger Zugriff. Mehrere Personen arbeiten, ohne sich zu stören.
- Konsistenz. Entweder eine Änderung geht vollständig durch oder gar nicht. Kein halb gebuchter Vorgang.
- Struktur. Ein Datum ist ein Datum, kein Text, der aussieht wie ein Datum.
- Suchen in grossen Mengen. Auch bei Millionen Datensätzen in Sekundenbruchteilen.
- Rechte. Wer darf was sehen und ändern.
Relational oder dokumentenorientiert
Relational (MySQL, PostgreSQL) – Daten in Tabellen mit festen Spalten und Beziehungen zwischen ihnen. Der Standard für Geschäftsanwendungen, weil er Konsistenz erzwingt.
Dokumentenorientiert (MongoDB) – Daten als flexible Dokumente. Sinnvoll, wenn die Struktur je Datensatz stark abweicht.
Für Geschäftssoftware ist relational fast immer die richtige Wahl. Eine Rechnung hat immer einen Betrag – dass die Datenbank das erzwingt, ist ein Vorteil, kein Hindernis.
Warum das für Sie relevant ist
Weil daran hängt, ob Ihre Daten Ihnen gehören. Eine Datenbank lässt sich sichern, exportieren und auf einen anderen Server umziehen. Das ist der Unterschied zwischen „unsere Daten" und „unsere Daten liegen irgendwo".
Kernfakten
- Kernvorteil
- Viele Personen arbeiten gleichzeitig, ohne sich zu überschreiben
- Für Geschäftssoftware
- Relationale Datenbank ist fast immer richtig