Frage
Nachvollziehbar belegt
Fachwissen für digitale Entscheidungen
Wie wählt man ein CRM-System aus?
Kurzantwort
Nicht über Funktionslisten. Nehmen Sie die fünf Abläufe, die täglich vorkommen, und lassen Sie sich diese in jedem Kandidaten vorführen – mit Ihren eigenen Daten. Ein System, das Ihren häufigsten Vorgang in drei Klicks erledigt, schlägt eines mit doppelt so vielen Funktionen und sechs Klicks.
Das Vorgehen
- Fünf Abläufe aufschreiben, die täglich vorkommen. Nicht die spektakulärsten – die häufigsten.
- Jeden Kandidaten damit testen. Nicht die Verkaufspräsentation ansehen, sondern selbst klicken.
- Mit eigenen Daten. Eine Vorführung mit sauberen Beispieldaten sagt nichts über Ihren Bestand aus.
- Die Personen testen lassen, die später damit arbeiten.
Worauf es wirklich ankommt
| Kriterium | Warum |
|---|---|
| Klicks für den häufigsten Vorgang | Multipliziert sich mit hundert pro Tag |
| Datenexport | Entscheidet, ob Sie je wieder wechseln können |
| Schnittstellen | Ob es sich in Ihre Landschaft einfügt |
| Rechte und Rollen | Ob Datenschutz umsetzbar ist |
| Kosten bei doppelter Nutzerzahl | Ob es mitwächst, ohne zu explodieren |
Was überbewertet wird
Funktionslisten. Jedes System kann fast alles. Die Frage ist, wie gut und wie schnell.
Künstliche Intelligenz als Verkaufsargument. Prüfen Sie, was sie konkret tut – oft ist es eine Textvorschlagsfunktion.
Der Preis in Jahr eins. Rechnen Sie fünf Jahre und die realistische Nutzerzahl.
Die Frage, die man immer stellen sollte
„Wie bekomme ich meine Daten wieder heraus?" Die Antwort verrät mehr über einen Anbieter als jede Vorführung.
Kernfakten
- Testen mit
- Eigenen Daten und den fünf häufigsten Abläufen
- Entscheidende Frage
- Wie kommen wir wieder heraus?